Makrofotografie – Eine Liebe für sich

2. Mai 2017 | Fotografie | Sag mir, was du denkst!

Vor etwas mehr als einem Jahr hab ich euch meinen Olloclip, den teuersten der Makro-Aufsätze für’s Smartphone, in einem Beitrag vorgestellt, und war ganz entzückt von den neuen Möglichkeiten, die ich plötzlich hatte. Das gute Ding hat mich 10 Monate begleitet, mich 10 Monate begeistert, und wurde schlussendlich ersetzt. Nicht, weil es nicht mehr funktioniert, oder weil die Ergebnisse nicht schön gewesen wären, sondern weil er mir nicht mehr genügte, und ich außerdem noch sehr viel tiefer in die Makrofotografie verlieren wollte.

Ich war genervt davon, immer zwei Smartphones mitschleppen zu müssen, da ich mein iPhone bereits vor Ewigkeiten gegen ein Android-Gerät ersetzt habe. Jedenfalls liebäugelte ich schon lange mit einem Makro-Objektiv für meine DSLR, und nach einem Gespräch mit Tanja über Instagram (der ihr unbedingt mal ’nen Besuch abstatten solltet), die mir von dem Tamron AF 70-300mm abgeraten, und mir stattdessen das Canon EF-S 60mm empfohlen hat, durchstöberte ich wie wild eBay, da mir 500 Euro für ’nen Objektiv doch ’nen bisschen viel zu teuer waren.

Und soll ich euch was sagen? Ich wurde fündig, hab am Ende nur etwas mehr als die Hälfte vom Neupreis bezahlt, und war zugegebenermaßen so lange wahnsinnig unruhig, bis das gute Stück endlich ankam. Nun ja, und seitdem bin ich, wenn ich meinen Hintern mal nach draußen bewege, in den unmöglichsten Positionen anzutreffen, mach mich schmutzig, und erfreu mich noch so viel mehr an den kleinen Dingen, als ich es mit meinem Olloclip getan habe, weil ich SO VIEL NÄHER rankomme! Jetzt aber mal Schluss mit den vielen Worten, und hinein in die Welt, die mich so sehr in ihren Bann zieht, dass ich die Zeit vollends vergesse.

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