Lippischer Pickert

17. März 2014 | Rezepte | 4 Gedankengänge

Als aller erstes möchte ich mich für die fünftägige Pause entschuldigen. Mein Körper wollte einfach nicht wie ich will und ich bin momentan seelisch ein wenig angeschlagen. Aber genug gejammert, es ist wieder Montag was im Klartext bedeutet, dass es wieder Zeit wird für ein neues, leckeres, aber dennoch einfaches Rezept. Ihr solltet mich mittlerweile so gut kennen, dass ich davon ausgehen kann, dass ihr wisst wie sehr ich Pfannkuchen liebe. Das Rezept für meinen aller liebsten Eierpfannkuchen habe ich bereits im Mai letzten Jahres veröffentlicht. *klick* Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile ziemlich schmunzeln muss, wenn ich Beiträge wie die des Eierpfannkuchens sehe. So mager und lieblos gestaltet, aber jeder hat mal klein angefangen! Mittlerweile bin ich eine absolute Perfektionistin, und muss mindestens einmal Korrektur lese bevor ich einen Beitrag veröffentliche. Außerdem kann ich gar nicht anders, als die Größe der Bilder so anzupassen, dass sie genau in den „Blocksatz-Postbereich” passen. (Ich hoffe ihr wisst was ich meine! :D) Darum soll’s aber heute nicht gehen, denn wie oben schon erwähnt ist ’nen neues Rezept angesagt. Ich spann‘ euch jetzt gar nicht länger auf die Folter und komm‘ direkt zur Sache, doch schaut selbst.

Für diejenigen von euch, die ein wenig auf dem Schlauch stehen und auf Teufel komm‘ raus nicht wissen was genau Pickert ist, habe ich eine kleine Zitierung aus Wikipeadia: Pickert ist eine regionale Spezialität in Ostwestfalen-Lippe und angrenzenden Gegenden, so etwa im südöstlichen Teil des Osnabrücker Landes, die in verschiedenen Varianten zubereitet wird. „Lippischer Pickert“ ist ein pfannkuchenartiges Gericht, das früher ein „Arme-Leute-Essen“ war und heute als lippische Spezialität gilt. Der aus Hefe, Wasser, Mehl, Eiern, geriebenen Kartoffeln und eventuell Rosinen bestehende Teig wird in der Pfanne gebraten und mit Butter, Pflaumen- oder Zwetschgenmus, Marmelade, Kompott, Apfelmus, Rübenkraut oder auch lippischer Leberwurst bestrichen verzehrt.” Wer von euch genau nachlesen will, kann das gerne hier tun, denn es gibt insgesamt {laut Wikipedia} 3 verschiedene Varianten des Pickerts. 🙂

Zutaten:  500g Kartoffeln (am besten etwas mehr)  5 Eier  500g Mehl  1 Pck. Trockenhefe  ca. 1 Tasse warme Milch  1 gestrichener TL Salz  2 gestrichene EL Zucker

Zubereitung: Kartoffeln schälen, waschen und raspeln. 5 Eier dazugeben und mit einem Kochlöffel gut schaumig rühren. Circa die Hälfte des Mehls unterheben und die Packung Hefe dazugeben. Salz und Zucker beigeben und mit der -vorher in der Mikrowelle aufgewärmten- Milch zu einem glatte Teig rühren. Je nach Konsistenz des Teiges Milch oder Mehl nachgeben. Wer mag macht noch eine Handvoll Rosinen dazu und rührt erneut durch. Den Teig nun mindestens 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen und anschließend in ausreichend Öl {immer wieder mal einen kleinen Schuss in die Pfanne geben} goldbraun ausbacken. Traditionell mit Zuckerrübensirup {Rübenkraut} oder lippischer Leberwurst genießen! Ich ess‘ im übrigen am liebsten Apfelmus dazu, denn Rübenkraut ist mir zu süß und Leberwurst mag ich nicht.Ich kann euch ruhigen Gewissens versprechen, dass sich der etwas größere Aufwand lohnt, denn lippischer Pickert schmecken einfach fantastisch! Habt viel Spaß beim nachmachen und berichtet doch bitte zahlreich, ob ihr Pickert schon kanntet, es ausprobieren wollt und wie’s euch geschmeckt hat! Bis zum nächsten Mal.

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4 Gedankengänge

  • Antworten Colour ette 17. März 2014 um 11:59

    Oh die sehen sehr gut aus *-* und auch die Zubereitung klingt simpel. Wenn uns der Magen Darm Virus wieder verlassen hat, wird das gleich mal in die Tat umgesetzt. Danke für das tolle Rezept 🙂
    Wünsche Dir gute Besserung und einen tollen Wochenstart 🙂

    Liebe Grüße, Nadine.

  • Antworten Tanja Hotopp 18. März 2014 um 14:08

    Hallo Laura,
    ich kenne es als Lappenpickert, da ist lange nicht soviel Mehl dran. Sag mal, hast Du die Hefe bei den Zutaten vergessen?

    Dickes Drückerle, Tani

    • Antworten Laura Lehmann 18. März 2014 um 14:29

      Hallo Tanja,
      oh danke für den Hinweis, die werde ich natürlich gleich ergänzen! :*

  • Antworten zazourette 24. März 2014 um 10:50

    O.o das ist ja ein remix aus pfannkuchen und Pillekuchen 😀 verrückt kannte ich garnicht ^^

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