Hefeklöße mit Vanillesoße und Blaubeeren

26. Mai 2014 | Rezepte | 12 Gedankengänge

Letzte Woche Montag juckte es mich so in den Fingern weil ich ein neues Rezept ausprobieren wollte, aber nicht wusste welches, dass ich stundenlang sämtliche Rezeptbücher die ich besitze, durchstöbern musste. Und da stieß ich auf sie : Hefeklöße. Sie sind nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern auch ein Gaumenschmaus und machen unheimlich satt. Aber das Tollste ist, dass sie gar nicht so schwer zu machen sind, wie sie vielleicht im ersten Moment ausschauen, doch überzeugt euch selbst. 🙂

Ihr benötigt: ⅛ Liter {125ml} Milch – 50g Butter oder Margarine – 300g Mehl – 1 Pck. Trockenhefe – 50g Zucker – 1 Pck. Vanillezucker – 1 gestr. TL Salz – 1 Ei – etwas Zimt und Zucker zum bestreuen

Zubereitung: Milch in einem Topf erwärmen und Butter/Margarine darin zerlassen. Mehl in eine Rührschüssel geben und sorgfältig mit der Trockenhefe vermischen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und die Milch-Fett-Mischung zugeben. Die Zutaten mit dem Handrührgerät {Knethaken} zunächst kurz auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt so lange an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat {40 Minuten}. Anschließend den Teig leicht mit Mehl besträuben, aus der Schüssel nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten. Den Teig zu einer Rolle formen, die Teigrolle in 8 gleichmäßige Stücke schneiden, mit bemehlten Händen zu Klößen formen und auf ein bemehltes Brett legen. Die Klöße nochmals zugedeckt circa 15 Minuten gehen lassen. Ein Tuch straff über einen breiten Topf mit kochendem Wasser spannen und das Tuch mit einem Band {Paketband} festbinden. Mit Mehl bestreuen, die Klöße vorsichtig auf dem Tuch platzieren und eine hitzebeständige Schüssel als Deckel darauf setzen {Achtung, die Schüssel kann sehr heiß werden}. Die Klöße bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten garen {zur Garprobe mit einem Holzstäbchen in die Klöße stechen. Es darf kein Teig mehr daran kleben bleiben}.

Für die Vanillesoße kann ich euch leider kein vertrauenswürdiges Rezept nennen. Das was ich erwischt habe, konnte nur durch eine Mehl-Wasser-Mischung gerettet werden, obwohl das eigentlich komplett ohne Stärke hätte funktionieren müssen. Stöbert am besten einfach ein wenig im Internet und entscheidet spontan welches Rezept ihr benutzt.

Rezeptvariante – Bayerische Dampfnudeln: Den Teig wie im Rezept beschrieben zubereiten. 8 gleich große Kugeln formen und auf der bemehlten  Arbeitsfläche zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. 30g Butter, 100g Schlagsahne und 100ml Milch in einem breitem Topf {wenn kein großer Topf vorhanden ist, zwei kleine verwenden} erhitzen. Die Teigkugeln in die Flüssigkeit geben und mit dem Deckel bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten garen lassen. Die Klöße mit der Flüssigkeit servieren.

Rezeptvariante – Gefüllte Rohrnudeln: Den Backofen vorheizen {Ober-Unterhitze 180°, Heißluft 160°}. Teig wie im Rezept beschrieben {aber nur mit 1 Prise Salz} zubereiten, zu einer Rolle formen und in 12 Scheiben schneiden. Auf jede Scheibe 1 TL Pflaumenmus geben und dein Teig über dem Mus beutelartig zusammendrücken. 40-50g zerlassene Butter in eine Auflaufform {etwa 20x30cm} gebe. Die Rohrnudeln mit der Nahtstelle nach unten in die Form legen und etwa 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert haben. Die Form auf dem Rost auf der mittleren Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Rohrnudeln 25-30 Minuten backen und heiß servieren.

In diesem Sinne viel Spaß beim ausprobieren. Eins ist gewiss, ich hab’ die Klöße bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht. Berichtet doch bitte, wie’s euch geschmeckt hat und welches der drei Rezepte ihr ausprobiert habt, ich würde mich tierisch freuen. 🙂

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12 Gedankengänge

  • Antworten Ando 26. Mai 2014 um 9:33

    oh wie lecker sieht dass denn aus ?
    willst du mal vorbeikommen und mir was zu essen machen ? haha 😀
    bayrische dampfnudeln esse ich soo gerne

    liebe grüße
    Hydrogenperoxid Lifestyle Blog

    • Antworten Laura Lehmann 26. Mai 2014 um 9:44

      Seit wann kommt denn der Knochen zum Hund? 😀 Wenn du was zu essen möchtest, dann musst du herkommen. :p Ich freu mich, dass mir das Foto gelungen ist und der Hefekloß vorzüglich ausschaut. <3

  • Antworten MsLinguini 26. Mai 2014 um 10:26

    Oh wie lecker ♥ Mich erinnern Hefeklöße immer an eine Klassenfahrt nach Österreich, bei der es die in verschiedenen varianten täglich auf der Alm gab 🙂 Ich wusste gar nicht, dass das Rezept (bis auf das Warten) so einfach geht 🙂

    • Antworten Laura Lehmann 26. Mai 2014 um 10:33

      Schön, dass ich mit dem heutigen Rezept einige Erinnerungen in dir auslösen konnte. 🙂 Mir fällt das warten auch immer am schwersten, aber das liegt wohl daran das ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin … 😀

  • Antworten Bücher Feenkiste 26. Mai 2014 um 15:16

    Oh, solche Dampfnudeln erinnern mich an meine Jugendzeit, wie toll ist das denn und so schön arrangiert.
    Herzchengrüsse <3 und noch viel mehr Inspirationen 🙂

  • Antworten Maribel 26. Mai 2014 um 21:40

    Ohh das ist so lecker! Wir machen immer Karthäuser Klöse.. das ist so ähnlich. Einfach von ein paar Brötchen die “Kruste” abreiben und aufheben. Die Brötchen in Milch einlegen und dann wieder in der abgeriebenen Kruste panieren. Anbraten. Vannilesoße dazu – peeeerfekt *__*

    • Antworten Laura Lehmann 28. Mai 2014 um 9:46

      Oh solche Karthäuser Klöße kenn ich gar nicht. Danke für den Tipp, ich werde gleich mal googeln und die eventuell mal ausprobieren. 🙂

  • Antworten Dazed Euphoria 27. Mai 2014 um 21:02

    Ich habe deinen Blog etwas durchstoebert und bin ganz bgeistert von deinen tollen Rezepten. DAvon werde ich sicher in nächster Zeit einige ausprobieren! Großes Lob außerdem an die liebevolle Gestaltung 🙂

    Grüße
    DazedEuphoria

    http://dazedeuphoria.blogspot.de

    • Antworten Laura Lehmann 28. Mai 2014 um 9:50

      Hallöchen und <3’lich Willkommen hier auf Pixeldetail. Fühl dich wie zuhause. 🙂 Vielen Dank im übrigen für den herzallerliebsten Kommentar. <3

  • Antworten Steph 30. Mai 2014 um 14:38

    Moooooooah! Sowas darfst du doch hier nicht zeigen ^_^ Das sind so unfassbar lecker aus, da würd ich am liebsten im Bildschirm reinspringen und reinbeissen. Muss ich unbedingt auch mal machen 🙂
    Dein Blog ist übrigens wunderschön *_*

  • Antworten Laura Lehmann 30. Mai 2014 um 15:53

    Hi Steph, herzlich Willkommen hier auf Pixeldetail und lieben Dank für deinen süßen Kommentar. 🙂 Fühl dich wie zuhause. <3 In deinen Bildschirm solltest du besser nicht springen, das erschwert das lesen meines Blogs und das kommentieren unnötig 😀 Ich freu mich sehr, dass ich dich mit den Hefeklößen inspirieren konnte. Sie waren vorzüglich! 🙂

  • Antworten Nicole 12. Juli 2014 um 21:03

    Das sieht super aus… solche süßen Rezepte sind auch total mein Ding und außerdem liebe ich Blaubeeren ♥

    Liebe Grüße, Nicole von
    http://www.lipsticksandpics.blogspot.com

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