Verschreibung zum Glücklichsein

1. Juli 2015 | Selbstfindung | 3 Gedankengänge

Glücklichsein, was bedeutet das überhaupt? Ich persönlich bin glücklich wenn alles nach Plan läuft und ich vorankomme. Ich bin glücklich über euer Interesse an meinen gefertigten Unikaten und über euer immer ehrliches Feedback. Ebenso glücklich bin ich wenn ich Zeit mit meiner Mama verbringen und mich einfach nur mit ihr unterhalten kann. Aufgrund ihrer hauptberuflichen Aktivität bei Dresselhaus und der täglich notwendigen Gurkerei von einer Stunde pro Strecke wird einiges zwischen Tür und Angel oder am Telefon besprochen. Umso wertvoller sind dementsprechend die wenigen Momente in denen wir mal nichts zutun haben und uns ungestört austauschen können. Glücklich machen mich auch unsere zwei Fellnasen, weil sie mich oft zum lachen bringen, vor allem aber weil sie meist schon vor mir selbst wissen wenn etwas im Argen liegt und ganz anhänglich werden.

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Mal von all diesen glücklich machenden Momenten abgesehen kommt es immer wieder mal zu Ereignissen oder gar Schicksalsschläge die mich wütend und traurig zugleich machen. Welche die mir den letzten Nerv rauben, mich nicht mehr klar denken und mich verzweifeln lassen. Derartige Talfahrten im Leben sind vollkommen normal und gehören ebenso dazu wie die Sonnenstunden. Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen und jeder von uns ist selbst für sich verantwortlich. Der springende Punkt aber ist, dass auch jeder von uns selbst entscheiden kann wie er mit unschönen Ereignissen umgeht und wie er sich im Anschluss fühlt.

Bis vor einigen Stunden war ich noch der festen Überzeugung, dass ich wenig dafür tun kann, dass es mir in schlechten Situationen besser geht. Besser gesagt war mir nicht bewusst, dass es Möglichkeiten außer –zur von anderen immer gerne geratenen– Ablenkung gibt um aus dem Tief zu entfliehen. Was sich in den letzten Stunden getan hat fragt ihr euch nun? Ich habe ein Buch gelesen das mir geholfen hat einige Dinge anders zu sehen und genau das möchte ich euch an dieser Stelle wärmstens ans Herz legen.

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Verschreibungen zum Glücklichsein geschrieben von Doris Wolf und Rolf Merkle verändert auf gerade einmal 140 Seiten ganze Leben. Wer nicht nur oberflächlich liest sondern auch nur einen kurzen Moment über das Geschriebene nachdenkt und es verinnerlicht, dem wird tatsächlich Glück geschenkt. Dinge passieren ob wir damit einverstanden sind oder nicht, aber wir sollten uns nicht auf die Vergangenheit oder die Zukunft beschränken, denn das Gestern ist vergangen und lässt sich nicht mehr ändern und auf das Morgen haben wir keinen Einfluss. Wir leben ausschließlich im Hier und Jetzt, das ist untere anderem das was das Buch verdeutlicht.

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Binnen einer Stunde habe ich es als absoluter Lesermuffel gelesen und mir im Anschluss geschworen, dass ich es zukünftig überall mit hinnehmen werde (einfach um mich in schwierigen Situationen daran erinnern zu können, was ich mir vorgenommen habe). Nur wer den darin enthaltenen vier Verschreibungen langfristig folgt wird glücklich sein und es bleiben, davon bin ich nun überzeugt!

Ganz unabhängig von diesem Buch habe ich übrigens noch zwei weitere Bücher von Doris Wolf & Rolf Merkle bestellt auf die ich mich schon jetzt, nach dem Lesen des Ersten tierisch freue. Beide beschäftigen sich mit ähnlichen Themen und wenn ihr mögt, dann rezensiere ich Selbige gerne ebenso für euch. Lasst mich in den Kommentaren doch bitte wissen ob ich euch neugierig gemacht habe oder ob ihr das Buch schon kennt. Wenn ja, was haltet ihr davon?

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3 Gedankengänge

  • Antworten Sandra 1. Juli 2015 um 19:09

    Liebe Laura,
    schön das es dir so ein tolles Gefühl schenkt. Fühle dich gedrückt.

  • Antworten Svenja und Sarah 5. August 2015 um 13:43

    Hey du Süße,

    das scheint ja ein richtiges Seelentrösterbuch zu sein das du da hast 🙂
    Was auch immer gut ist, ist Musik von Jack Johnson – einfach immer klasse.

    Liebste Grüße,
    Sarah und Svenja ♥

  • Antworten Über zukünftige Blogreihen | Pixeldetail 20. April 2016 um 17:49

    […] Wie der Name der Blogreihe schon verrät, bin ich, der wohl größte Lesemuffel überhaupt urplötzlich zur Leseratte mutiert und genau da liegt der Ursprung. Seitdem ich vor gut zwei Wochen das erste Buch seit Jahren in die Hand genommen habe, habe ich sage und schreibe vier Bücher der unterschiedlichsten Autoren, zusammengerechnet sogar 1227 Seiten gelesen. Der Wahnsinn, oder? Und weil mir jedes dieser Bücher auf ganz eigene Art und Weise gefallen hat, möchte ich sie euch hier auf Pixeldetail vorstellen. Wie genau kann ich noch gar nicht sagen, denn der Plan wird wohl erst beim Schreiben des jeweiligen Artikels kommen. Ich denke aber, vom Aufbau wird das Ganze relativ nahe an meine erste Buchrezension, nämlich die des Buches Verschreibungen zum Glücklichsein rankommen. […]

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