Eine Nominierung zum Liebster Award

30. Januar 2018 | Fragen über Fragen | 2 Gedankengänge

Manchmal kommt es anders als man denkt. Ich hatte mir ja vorgenommen, zumindest gegen Ende des Monats in welcher Form auch immer hier auf Pixeldetail von mir hören zu lassen, und ursprünglich hatte ich keinen anderen Plan, als einfach wieder ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Darüber, wie der fast vergangene Monat verlaufen ist, und was im neuen bevorsteht. Und ich hatte mir überlegt, dass ich gegebenenfalls ein Kuchenrezept mit euch teilen wollte, was Freischnauze entstanden ist. Aber daraus wird nichts. Nicht heute. Und irgendwo passt mir das ganz gut, weil ich aktuell gar nicht so viel Zeit habe, wie ich mir gerne nehmen würde, weil ich mit dem Shopaufbau beschäftigt bin, und meine to do-Liste hinsichtlich dieser Geschichte gefühlt einfach nicht kürzer wird.

Jedenfalls wurde ich das erste Mal seit Jahren zum Liebster Award nominiert. Und darauf aufmerksam bin ich tatsächlich nur durch Neugier geworden, weil ich gestern noch im Wachwerden auf dem Bett sitzend den neuesten Blogartikel von Aileen gelesen habe, die den Blog be happy führt, woraufhin ich sofort mit der Beantwortung ihrer Fragen angefangen habe. Danke in jedem Fall für diese deine Auszeichnung, ich hab mich sehr gefreut; tu ich noch immer. <3

Was treibt dich an, regelmäßig zu Bloggen?

Schwierig, zumal ich nicht wirklich in einer Regelmäßigkeit blogge, in der ich grundlegend zufrieden bin, aber ich schätze, es ist irgendwo der tiefergehende Wunsch in einer recht oberflächlichen Bloggerwelt “mein wahres Ich” zu zeigen. Meine Gedanken ungefiltert rauszulassen, so wie ich es tat, als ich mit dem Bloggen angefangen habe, anstatt mit dem Strom zu schwimmen, und das zu tun, was die breite Masse tut.

Welche Art von Blogs verfolgst du als Leser am liebsten?

Ich hab tatsächlich eher weniger eine Nische. Ich lese ganz einfach, was mich interessiert, wenn ich denn man Zeit dazu finde. Und das sind eher die Sichtweisen des Menschens hinter dem Blog, zu diesem oder jenem Thema, als ein Thema generell. Dennoch mag ich es sehr, mich von anderen inspirieren zu lassen. Wirklich zum Umsetzen von DIY-Ideen komme ich zwar nicht, aber da steht in Sachen der Wohnung des Lieblingsmannes noch einiges auf dem Plan, und dafür wird ganz fleißig gesammelt. Und ansonsten … mag ich einfach ehrliche Menschen, und entsprechend ähnlich unverschönte Gedanken, wie ich sie rauslasse. Letztens erst hab ich einen Beitrag gelesen, den ich in ‘ner Bloggergruppe auf Facebook entdeckt habe, und in dem es darum ging, dass sich jemand gefragt hat, ob es die richtige Entscheidung war Mutter zu werden, obwohl sie sich nie in dieser Rolle gesehen hat. Ich mag es einfach, wenn Tabuthemen gebrochen werden. Und zwar unabhängig von dem Umfang des Themas oder dem Thema generell.

Da kommt mir glatt die Idee, dass ich derartige Beiträge, die ich im Laufe eines Monats gelesen habe, und die mich aus welchen Gründen auch immer begeistert haben, am Ende des allmonatlichen Beitrags verlinken könnte – würde euch das interessieren? Ich denke nämlich schon eine Weile darüber nach, diese “Gesehen, gelesen, gedacht“- Punkte zum Teil mit einzubeziehen.

An welchem Projekt arbeitest du gerade hinter den “Blogkulissen”?

Hinter den Blogkulissen tatsächlich eher an gar keinen, aber ich bin schwer mit meinem Shopaufbau beschäftigt, der einiges am Zeit frisst. Sicherlich würde ich auch auf Pixeldetail gerne regelmäßiger schreiben, wobei es ja zugegebenermaßen nicht an der Regelmäßigkeit, sondern an der Häufigkeit scheitert, aber irgendwo muss ich aktuell halt Abstriche machen, und ich schätze, darauf wird es auch in Zukunft hinauslaufen.

Serienjunkie oder Bücherwurm?

Schwierig. Wirklich schwierig. Durch den Lieblingsmann hat mich mittlerweile das Netflixfieber gepackt, und wir suchten eine coole Serie nach der anderen, nur um dann festzustellen, dass wohl zu wenige Menschen die Serie geil fanden, und es keine zweite Staffel gibt. Das ärgert mich immer ungemein. Aber dem ist zugegebenermaßen auch bei Büchern so. Die Sternen-Trilogie von Nora Roberts zum Beispiel, hat mich so gefesselt, dass die drei Bände locker innerhalb von einer Woche hätte lesen können, wenn die Autorin den dritten und letzten Band nicht erst hätte schreiben müssen. Aber um zur Frage zurückzukommen: Ich schätze ich bin nicht entweder Serienjunkie oder Bücherwurm, ich bin Serienjunkie und Bücherwurm, auch wenn letzteres leider aktuell ziemlich auf der Strecke bleibt.

Auf welchen Beitrag bist du ganz besonders stolz?

Uff. Noch so eine schwierige Frage. Ich bin im Grunde auf so ziemlich jeden meiner Beiträge auf die eine oder andere Weise stolz, aber sowohl der Beitrag “Wraps gehören in den Bauch“, als auch “Das Ableben, Entscheidungen und Machtlosigkeit” liegen mir besonders am Herzen, weil es unheimlich wichtige Themen sind, die ich in eben diesen behandle. Erst letztens ist mir auf Instagram wieder so ‘ne Wrap-Truller gefolgt, und ich musste mich zusammenreißen, sie nicht freundlich zum gehen aufzufordern. Ich kann einfach nur schwer mit Menschen, die derartig abartige Maschen unterstützen, und entsprechend solche Wundermittel vermarkten, oder sogar vertreiben. Noch heute bin ich der Meinung Wraps gehörten in, nicht um den Bauch und bin froh, dass ich seinerzeit zumindest im Ansatz die richtigen Worte gefunden habe. Ob ich mit diesem Beitrag bereits den einen oder anderen von dem Kauf dieser Wraps abgehalten habe, kann und will ich gar nicht sagen, aber insgeheim kann ich nicht abstreiten, dass ich’s hoffe.

Welcher meiner Beiträge gefiel euch denn am besten?

Welcher Punkt steht als erstes auf deiner Bucket List?

Tatsächlich besitze ich im Grunde keine Bucket List, jedenfalls keine klassisch auf Papier geschriebene, sondern wenn überhaupt nur eine, die in meinem Kopf abgespeichert ist. Ich würde unheimlich gerne noch das eine oder andere schöne Fleckchen Erde sehen, Ir- und Island, Schottland, und Amsterdam besuchen zum Beispiel. Auch Australien und dem Australia Zoo würde ich unheimlich gerne im Laufe meines Lebens noch einen Besuch abstatten – am liebsten mit meiner Mama, denn um ganz ehrlich zu sein, ist es ihr Lebenstraum, und der meine ist es nur, ihr diesen zu erfüllen. Erstmal völlig unabhängig davon, ob ich sie begleite oder nicht, wobei der Lieblingsmann an meiner Seite natürlich nicht fehlen dürfte, würde ich das tun. Und ansonsten hab ich insgeheim tatsächlich das tief verankerte Bedürfnis, das Musical König der Löwen, und Starlight Express zu besuchen. Jetzt fehlt nur noch die Kohle, und der Mut, über mich und meine Grenzen hinauszugehen!

Woher nimmst du deine Ideen?

Ideen – was für Ideen? Nein, Spaß beiseite. Pinterest gehört noch immer zu meinen liebsten Inspirationsquellen, und ansonsten hilft Instagram hier und da gleichermaßen. Das Lesen anderer Blogs allerdings sorgt auch für die eine oder andere Idee, und das Lesen von Büchern umso mehr.  Ich kann mich gar nicht festlegen, woher ich meine Ideen nehme, weil ich glaube, dass überall Inspiration lauert, wenn man offen dafür ist. Selbst im Alltag, während der Arbeit, und hin und wieder sogar im Fernsehen.

Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Ich erwache gegen 9 Uhr an einem Samstag nach 8 Stunden Schlaf neben dem Lieblingsmann. Mein erster Gedanke gilt nicht meiner Bettdecke, die ich am liebsten wieder über meinen Kopf ziehen möchte, sondern dem Aus dem Bett krabbeln wollen, weil mal kein Baustellenlärm zu hören ist, welcher mich fast in den Wahnsinn treibt. Ich stelle dankbar fest, dass ich mal keinen Schwachsinn geträumt habe, oder mich zumindest nicht daran erinnern kann. Ich bin voller Ideen, was wir mit dem angebrochenen Tag anstellen können, lasse es aber trotzdem langsam angehen. Während ich mir ein Glas lauwarmes Leitungswasser, und eine Flasche Kakao aus dem Kühlschrank hole, zieht der Lieblingsmann den Rollladen im Zimmer hoch. Die Sonne scheint, und trotzdem ist es eisig kalt, wie wir beim allmorgendlichen Stoßlüften in Erfahrung bringen. Schneegestöber wurde angesagt. Und endlich einmal findet dieses auch statt. Kaum ist das Glas Wasser und der Kakao geleert stürzen wir raus, machen wunderbare Bilder im Schnee, bauen einen Schneemann, und veranstalten eine kleine Schneeballschlacht. Wieder drinnen machen wir uns ‘nen heißen Kakao mit Sahne, wickeln uns in unsere Kuscheldecke für zwei, und wärmen uns bei einer Folge unserer aktuellen Netflixserie auf. Im Anschluss gibt es leckeres, von meiner Mama gekochtes Mittagessen, welches wir gemeinsam am Esstisch sitzend schnabulieren, und weil wir alle gleichermaßen Lust darauf haben, lassen wir die eigentlich noch anstehende Arbeit Arbeit sein, und spielen ‘ne Runde Mensch ärgere dich nicht. Und das ist er im Grunde auch, der perfekte Tag. Zumindest der Hauptteil dessen. Am Abend würden ein paar meiner Lieblingsserien kommen, was logisch betrachtet an einem Samstag wohl leider nie der Fall sein wird, aber da ich mir hier gerade den perfekten Tag baue, kann ich schreiben was auch immer ich will, würd ich sagen. Und irgendwann nach dem Serienmarathon, und nachdem ich in den Armen des Lieblingsmannes einen kleinen Moment an der Haustür stehend in den klaren Sternenhimmel geblickt habe, geht’s schlussendlich vollkommen übermüdet aber glücklich ins Bett, wo ich zu meiner Überraschung mal schnell zur Ruhe komme, mich nicht von rechts nach links werfe, und friedlich einschlafe.

Welche drei Wünsche würdest du an die gute Fee richten?

Mal angenommen es würde tatsächlich eine gute Fee geben die Wünsche erfüllt, so schätze ich, würde diese pro Person als Ausgangsposition nur einen Wunsch zulassen. Und weil ich clever bin, würde ich 3 weitere Wünsche fordern. Nein – mal im ernst. Ich schätze einer meiner sehnlichsten Wünsche ist, mein kreisendes Gedankenkarussell nach Belieben ausschalten zu können, wobei es auch nicht verkehrt wäre, ein wenig geduldiger zu werden. Des Weiteren wünsche ich mir natürlich ewige Gesundheit für mich und meine Lieben, und zugegebenermaßen auch die Fähigkeit, mich vierteilen zu können, um allen Aufgaben und Herzensprojekten gleichermaßen gerecht werden zu können. Allgemeiner gesagt also auch beruflichen Erfolg. Vorankommen. Aber auch mehr Gelassenheit würde vieles sehr viel einfacher machen. Umso länger ich darüber nachdenke, umso mehr fällt mir ein. Kann ich nicht ein paar Wünsche mehr haben, oder zumindest ein bisschen mehr Bedenkzeit, um vermeintlich wichtiges von dem unterscheiden zu können, was wirklich zählt?

Wofür bist du momentan ganz besonders dankbar?

Ohne Einschränkung für den Lieblingsmann an meiner Seite. Für sein stetiges Dasein. Seine Bemühungen. Seine Aufmunterungsversuche, wenn ich an etwas verzweifle, weil ich nicht so vorankomme, wie ich gerne will. Oder diese, wenn die Wut in meinem Bauch mich zu zerreißen droht. Auf der anderen Seite aber auch für die Unterstützung meiner Mama. Für unsere Vierbeiner. Für das Leben. Und irgendwo auch für die Lektionen, die es bereithält. Für das niemals auslernen.

Was machst du, wenn du nicht bloggst?

Ich schätze dasselbe wie andere Menschen. Ich widme mich anderen Herzensprojekten, meinen Lieblingsmenschen, und den ansonsten anfallenden Aufgaben. Und so sehr ich auch derart kurze Textpassagen hasse, so fällt mir mehr nicht dazu ein. Was soll ich denn schon groß machen?

Meine Nominierungen

Auch wenn ich eigentlich mindestens 5 Menschen nominieren soll, halte ich es für keine gute Idee, einfach noch zwei dazuzunehmen, nur um auf die vorgegebene Anzahl zu kommen. Ich hab momentan einfach nicht die Lust, geschweige denn die Zeit, andere Blogs großartig zu verfolgen, und fände es euch gegenüber nicht fair, Blogs zu nominieren, und euch diese damit quasi zu empfehlen, die mein Interesse nicht wecken. Auch Anja’s Blog lese ich zugegebenermaßen eher sehr selten, aber da ich sie als Person unheimlich mag, und weiß, dass sie sehr viel Arbeit und Mühe in ihre Artikel steckt, und ich es abgesehen davon schön fände, wenn ihre Leser ein wenig mehr von ihr erfahren würden, ist sie halt nominiert. Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, würde ich auch von Aileen, die mir diesen Award überhaupt verliehen hat, gerne meine Fragen beantwortet bekommen. Aber ich befürchte, das ist nicht der Sinn hinter diesem Award. Nichtsdestotrotz würde ich mich unheimlich freuen, wenn ihr unabhängig von dem Award Lust hätte, meine Fragen an die von mir Nominierten in den Kommentaren zu beantworten – so lernen wir uns ein wenig näher kennen, und das ist doch in den seltensten Fällen verkehrt, oder?

Meine Fragen an die Nominierten

  1. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod, und/oder an eine Zwischenebene zwischen Himmel und Erde?
  2. Wurdest du schon mal so richtig fies hintergangen, und hast nicht vor und zurück gewusst; wie bist du damit umgegangen?
  3. Gibt es etwas, was du in deinem Leben bereust; wenn ja was, und warum?
  4. Hast du schon mal etwas gegessen, für das andere dich schief angeguckt haben? (Bei mir beipielsweise Currywurst mit Mayo – wirklich geil!)
  5. Und gibt es etwas, was du einfach immer essen könntest? Kuchen zählt nicht!
  6. Kannst du die Verbote, Erziehungsmaßnahmen, und die Handlungen deiner Eltern aus der Vergangenheit mittlerweile nachvollziehen?
  7. Gibt es einen Ratschlag, den du dir immer wieder von einem Familienmitglied anhören musst(est)?
  8. Gibt es etwas was dich an anderen total ärgert, aber was du selbst tust; was ist es?
  9. Glaubst du daran, dass alle Ereignisse im Leben aus einem Grund passieren?
  10. Was hast du aus deiner Vergangenheit, und deinen Entscheidungen darin, gelernt?
  11. Dein liebstes Zitat ist welches?

Liebster Award Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen – oder benutze die gleichen Fragen, die du gestellt bekommen hast.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
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2 Gedankengänge

  • Antworten Aileen 31. Januar 2018 um 18:37

    wow, das ging ja verdammt schnell! Es freut mich sehr, dass du dir die zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Ich finde vor allem deine Worte über deinen Lieblingsmann super schön & deine Gedanken zu den drei Wünschen für die gute Fee kann ich sofort unterschreiben! 🙂

    Deine Fragen finde ich suuuuper interessant & da noch ein paar Outfitbilder auf meiner Festplatte schlummern, werde ich deine Fragen trotzdem beantworten und in einem Beitrag vorstellen 🙂

    Liebste Grüße, Aileen <3

    • Antworten Laura Lehmann 3. Februar 2018 um 11:10

      Es freut mich total, dass du dich zum einen darüber freust, dass ich deine Fragen so schnell beantwortet habe, zum anderen aber gleichermaßen Bock hast, meine Fragen in einem Beitrag mit Outfitbildern zu beantworten. Hast du da schon eine Idee, wann der online gehen wird?

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