Bildbearbeitungsprogramme für zu Hause

10. Dezember 2014 | Fotografie | 8 Gedankengänge

Ich bin der Meinung, dass dem ein oder anderen von euch folgende Situation sicher bekannt vorkommt. Ihr unternehmt oder entdeckt was tolles und denkt „Das muss ich festhalten”. Zuhause angekommen merkt ihr dann, dass das Bild an sich ganz ok, aber die Belichtung oder ähnliches nicht optimal ist. Mit einem guten Bearbeitungsprogramm und ein paar Klicks an den richtigen Stellen könnt ihr solche Dinge aber wunderbar anpassen und kleine Fehler wegzaubern. Ich persönlich achte immer darauf, nicht zu viel an den verschiedenen Reglern rumzuschrauben, einfach weil ich das Unperfekte bevorzuge und genau das für mich Perfektionismus ist. Aus diesem Grund möchte ich euch heute ein paar Tipps in Sachen Bildbearbeitung auf den Weg geben und hoffe, dass diese für euch hilfreich sind. 🙂

1. Überschreib niemals das Orginal!
Als oberste Regel der Bildbearbeitung gilt: Was auch immer ihr tut, verändert niemals die Originaldatei eures Bildes! Am besten ihr speichert das bearbeitete Bild unter einem anderen Namen, so bleibt die Orginaldatei unberührt und ihr könnt Selbige später noch einmal neu bearbeiten.

2. Weniger ist mehr!
Achtet bei der Bearbeitung darauf, dass ihr das Bild nicht zu sehr verändert, denn dies wirkt oft unnatürlich. Außerdem gehen auf diese Weise häufig wichtige Bilddetails verloren. Habt ihr es euch nicht zum Ziel gemacht, die Fotografie zu entfremden, solltet ihr eine zu extreme Bearbeitung unbedingt vermeiden! Aber keine Panik, solltet ihr doch einmal einen Klick zu viel gemacht habt, könnt ihr bei allen Bearbeitungsprogrammen vom Rückgängig-Button Gebrauch machen.

3. Passt langweilige Bilder unbedingt an!
Erscheint euch ein Bild besonders langweilig, könnt ihr es durch eine Erhöhung der Farbintensität interessanter machen. Dynamik heißt das Zauberwort, denn steigert ihr die Intensität der Farben erscheinen trübe oder matte Fotos lebhafter. Zudem lassen sich zu helle oder zu dunkle Bilder anpassen und ihr könnt die Schärfe eurer Fotografie optimieren.

4. Schneidet uninteressante Bildelemente einfach aus!
Oft kann es passieren, dass sich auf einem Foto ein interessantes Objekt befindet, das von zahlreichen Elementen umgeben ist, welche unnötig vom Hauptaugenmerk ablenken. Ist euch das passiert, könnt ihr die weniger interessanten Elemente mithilfe eurer Bearbeitungssoftware einfach ausschneiden. Das hört sich nicht nur einfach an, das ist es auch. Ihr könnt euch sicher sein, dass eure Fotografie nach der Bearbeitung in einem neuen Licht erstrahlt und Wichtiges auch wirklich im Vordergrund steht.

5. Passt die Größe des Bildes an!
Sollte ein Bild nicht die gewünschte Schärfe aufweisen, könnt ihr es einfach kleiner skalieren. Auf diese Weise verbessert sich nicht nur die Auflösung, sondern das Foto wirkt zudem deutlich schärfer als zuvor. Möchtet ihr eine Fotografie ausdrucken, dann achtet darauf, dass mindestens eine Auflösung von 300dpi vorhanden ist. Soll das Bild dagegen nur online veröffentlicht werden, reicht eine Auflösung von 72dpi. In dieser geringeren Auflösung verhindert ihr sehr lange Ladezeiten, die für andere Nutzer bei zu großen Bildern richtig nervig sein können.

Für eine erstklassige Fotobearbeitung gibt es zahlreiche Programme. Ich persönlich nutzte in der Regel Photoshop und PhotoScape. Hin und wieder erstelle ich kleine Grafiken auch mit Picmonkey, einer tollen Bearbeitungsseite im Internet. Einen guten Überblick über die aktuellen Bildbearbeitungsprogramme findet ihr beispielsweise bei Netzsieger*. Dort erfahrt ihr zudem, welches Programm über welche Funktionen verfügt, wie viel es kostet und ob es sich für eure Zwecke eignet. Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag und ganz Freude beim recherchieren und ausprobieren.


Anmerkung: *Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Netzsieger

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8 Gedankengänge

  • Antworten Ulrike vom Bambooblog 10. Dezember 2014 um 19:10

    Wow! Du bist ganz schön vielseitig! Ich kann alle Tipps unterschreiben. LG Ulrike

    • Antworten Laura Lehmann 16. Dezember 2014 um 10:11

      Du wusstest doch, dass ich die Fotografie liebe, wieso bist du aufgrund der Tipps so überrascht? Die Bildbearbeitung gehört doch mit zur Fotografie, liebe Ulrike. 🙂

  • Antworten Nina 13. Dezember 2014 um 21:16

    Schöne Tipps, sehr hilfreich und toller Header.

    xoxo Nina von
    http://liveisaboutcreatingyourself.blogspot.de/

    • Antworten Laura Lehmann 16. Dezember 2014 um 10:14

      Liebe Nina, schön, dass dir die Tipps hilfreich erscheinen, das war Sinn der Sache. Den Header hat Mira von Mira Dilemma nach meinen Vorstellungen designt und auch ich liebe ihn abgöttisch! 🙂

  • Antworten sunochan 16. Dezember 2014 um 21:03

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Bildbearbeitungstipps mit Beispielbildern gleich viel mehr hermachen 😉

    • Antworten Laura Lehmann 17. Dezember 2014 um 8:06

      Bislang hat mich nur positives zu diesem Beitrag erreicht, also kannst du es getrost mir überlassen wo ich Bilder einbinde und wo nicht. Vor allem, war es mir so kurzfristig nicht mehr möglich, Beispielbearbeitungen umzusetzen, da mein Laptop den Geist aufgegeben hat. Du kannst also beruhigt sein, Bilder waren geplant und werden so schnell wie möglich ergänzt. 😉

  • Antworten Michaela Warkow 6. Januar 2015 um 14:11

    Gute Tipps, vor allem auch für Anfänger geeignet.
    Ich beschäftige mich auch im kleinen Rahmen mit der Bildbearbeitung und probiere gern neue Effekte…und yep, häufig übertreibe ich es mit diesen Effekten 😉

    LG
    Ela von Schattenglanz

  • Antworten Anni H2O2 10. Januar 2015 um 18:39

    tolle tipps, kann ich so unterschreiben
    damit ist einfach alles gesagt, vorallem mit der Dynamik.
    und am besten nicht übertreiben bei der bearbeitung :D, sonst ist es natürlich auch nicht so toll 🙂

    liebe grüße Hydrogenperoxid Lifestyle Blog

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